Retro-Ecke: Schließfach vs. eSafe

Es ist schon lange her. Genau genommen 20 Jahre. Zu dieser Zeit war ich als Azubi in der alten Geschäftsstelle Unterasbach. Es gab dort aber ein Schließfachabteil, welches eine besondere Tür hatte.

Wenn man den Raum betreten hat, hat sich das Glas der Tür von durchsichtig auf undurchsichtig gestellt – es wurde ein Milchglas.

Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mir dieses Spektakel angesehen habe. Es war so oft, dass ich nicht mehr mitgezählt habe. So etwas kannte ich nur aus Agenten-Filmen. Das war für mich grandioses „Hightech“. Diese Sorte Glas wird heute „Switchglas“ genannt.

Ein Schließfach hat noch immer seine Daseinsberechtigung. Wertgegenstände, Geburtsurkunden, Sparbücher, Datensicherungen, Versicherungsnachweise, selbst Gold kann in einem Schließfach sicher verstaut werden. In Schließfächer gehört allerdings kein Lebewesen, Schusswaffen, Sprengstoff, Drogen und radioaktives Material (ja, auf solche Ideen sind wohl schon Leute gekommen).

Die Fächer gibt es kostenpflichtig in unterschiedlichen Größen und begrenzter Stückzahl in einigen Filialen der Sparkasse Fürth.

Jetzt gibt es den eSafe

Die Erde hat sich seit dem Jahr 2000 weiter gedreht und so hat auch der Wunsch der Kunden zugenommen, nicht nur ein körperliches Schließfach zu nutzen, sondern auch ein digitales Schließfach. Ich hätte selbst nicht gedacht, dass ich so etwas einmal nutzen würde. Aber der neue eSafe ist für mich eine echte Alternative, wenn nicht sogar eine Verbesserung geworden:
100 MB an Datenvolumen kann ich bei der kostenlosen Variante befüllen. Ich habe meine Urkunden, wichtige Kaufverträge, ein paar Bilder und selbst die technischen Abnahmen an meinen Fahrzeugen eingescannt und dort abgespeichert.

Hier sehen Sie eine Übersicht der Möglichkeiten.

Außerdem ist es möglich, Dokumente aus dem ePostfach in den eSafe zu verschieben. Selbstverständlich kann man den Zugriff auf den eSafe noch einmal extra mit einer TAN-Abfrage absichern.

Für alle, die sich jetzt fragen, wo denn die maximale Größe des eSafes liegt, kann ich berichten, dass diese bei 5 GB (kostenpflichtiges Modell) liegt. Mehr passt aktuell nicht einen eSafe. Aber um ehrlich zu sein – das dürfte schon eine Weile reichen.

Wenn Sie also schon einen Online-Banking-Zugang bei uns haben, dann testen Sie doch einfach mal den eSafe. Wenn Sie noch keinen Online-Banking-Zugang bei uns haben, dann nichts wie los.

 

Ein Bericht von Jochen Franz

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