Die aktuelle Spar- und Vorsorgesituation

Bei einer Umfrage nach der Motivation zum Sparen nimmt die Altersvorsorge bzw. Zukunftssicherung bei den Bundesbürgern mit 28 Prozent der Nennungen Platz eins ein.

Auf dem zweiten Platz folgt mit 23 Prozent die Rücklagenbildung für Notsituationen. Gespart wird aber auch für konkrete Anschaffungen (14%), für Urlaub und Freizeitaktivitäten (8%) oder die Erfüllung eines Wunsches (7%).

Versicherungen und Eigenheim sind häufigste Vorsorgeprodukte

Der Anteil der Vorsorger ist gegenüber den Vorjahren somit um acht Prozentpunkte von 72 auf 80 Prozent gestiegen, die der Nichtvorsorger ist um fünf Prozentpunkte von 23 auf 18 Prozent gesunken. Das Bedürfnis nach Sicherheit zeigt sich auch in den Antworten auf die Frage, welche Produkte sich für den Vermögensaufbau am besten eignen. 49 Prozent der Vorsorger haben eine Rentenversicherung abgeschlossen, 45 Prozent haben sich ein Eigenheim zugelegt. 44 Prozent geben an, eine Lebensversicherung abgeschlossen zu haben. Auch das Sparbuch hat noch nicht ganz ausgedient – 40 Prozent haben dort entsprechende Rücklagen gebildet. Rund ein Drittel der Vorsorger nutzen auch Aktien, Investment- und/oder Immobilienfonds.

Geeignete Geldanlageformen: Immobilien, Investment- u. Immobilienfonds, Aktien

Auf die anhaltenden Niedrigzinsen reagieren dabei insgesamt 38 Prozent der Menschen in Deutschland mit einer Anpassung ihres Sparverhaltens. Etwa 13 Prozent aller Befragten geben an, weniger zu sparen, rund sieben Prozent sparen mehr. 18 Prozent passen ihr Sparverhalten durch die Wahl anderer Anlageprodukte den niedrigen Zinsen an. Diese Teilgruppe nennt als geeignete Geldanlageformen 1. Immobilien, 2. Investment- und Immobilienfonds sowie 3. Aktien. Die Bedeutung der Immobilie hat im Vergleich zum Vorjahr etwas abgenommen. Vermutlich dämpfen die jüngsten Preissteigerungen und die insgesamt gestiegenen Nebenkosten beim Immobilienerwerb den Glauben daran, sich den eigenen Immobilienwunsch auch wirklich erfüllen zu können.

Faktoren Vermögensaufbau: Sicherheit weiterhin immer wichtiger?

Ein differenziertes Bild ergibt sich zwischen Frauen und Männern. Bei Männern, genauso wie bei Frauen, sind Sicherheit, Flexibilität und Verfügbarkeit die drei Top Kriterien bei der Geldanlage. Sicherheit (48% vs. 41%) und Flexibilität (43% vs. 39%) sind bei Frauen stärker im Fokus, Verfügbarkeit ist bei Männern hingegen relevanter (29% vs. 32%). Eine hohe Rendite betrachten nur 22 Prozent der Frauen, aber 30 Prozent der Männer als einen wichtigen Faktor bei der Geldanlage.

Die Erfolgsaussichten von Altersvorsorgemaßnahmen wird dabei von Frauen kritischer als von Männern beurteilt. 62 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer halten einen solchen Erfolg für wahrscheinlich oder sicher. 18 Prozent der Frauen und 14 Prozent der Männer haben Zweifel.

 

Sparkasse Fürth, Thomas Mück, Leiter Marketing,
Sparkasse Fürth, Angelika Uebelacker, Marketing.
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