„Whisky“ Schmidt: Fürths widerspenstige Künstlerlegende kehrt zurück 🎨

Klaus „Whisky“ Schmidt (1938 bis 2021) war vieles: Maler, Exzessmensch, Kneipenphilosoph – vor allem aber ein unbequemer Chronist seiner Zeit. Einer, der nicht gefallen wollte und es auch nicht musste. | Ausstellung

Nun kehrt sein Werk zurück ins Blickfeld – mitten in Fürth: Die Sparkasse Fürth widmet ihm eine Ausstellung in ihrer Hauptgeschäftsstelle Maxstraße.

Sparkasse Fürth zeigt Werke des unangepassten Malers in einer Ausstellung

Als Meisterschüler von Oskar Kokoschka begriff Schmidt die Malerei nicht als Zierde, sondern als Zumutung. Seine Bilder: grell, verstörend, oft von albtraumhafter Wucht. Keine gefällige Ästhetik, sondern ein malerischer Angriff auf Selbstzufriedenheit, Verdrängung und moralische Erosion.

Dass diese Kunst lange eher in Wirtshäusern als in Museen hing, sagt mehr über den Betrieb als über den Künstler. In Fürth wurde „Whisky“ Schmidt dennoch zur festen Größe – seine Arbeiten prägen bis heute Orte wie die Amm’sche Wirtschaft oder die „Stadt Venedig“. Die größte Sammlung befindet sich in der ehemaligen Stanzerei Spahn, einem Raum, der besser zu ihm passte als jede weiße Wand.

Umso bemerkenswerter ist es, dass nun ausgerechnet ein öffentlicher Ort wie die Sparkasse Fürth diesen eigenwilligen Künstler ins Zentrum rückt. Vom 22. April bis 8. Juni bringt die Ausstellung ausgewählte Werke in einen neuen Kontext – und macht sichtbar, was lange übersehen wurde.

 

Kontakt:
Sparkasse Fürth, Thomas Mück, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse@sparkasse-fuerth.de
Presse-Center: www.sparkasse-fuerth.de/presse
Weitere Presseberichte: Presse und Veranstaltungen

#Aussstellung

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