Kunstausstellung: „Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen“
Unter dem Motto „Kultur beginnt im Herzen jedes Einzelnen“ präsentiert das Schülerprojekt Werke von Kindern und Jugendlichen, die sich kreativ mit dem Thema Kultur und ihrer Bedeutung für Verständigung, Empathie und ein respektvolles Miteinander auseinandergesetzt haben.
►

Schülerinnen und Schüler der 5. Jg. Leopold-Ullstein-Realschule und der 3. Jg. Grundschule Pestalozzistraße und deren Lehrerinnen und Lehrer; v.l. Maria Fontana-Eberle, Vorsitzende des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt; v.r. Bürgermeister Markus Braun sowie h.l. Thomas Mück, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schlüssel zur Verständigung
„Kultur ist der Schlüssel zur Verständigung, weil sie als Brücke zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft dient und das gegenseitige Empathievermögen stärkt. Wenn wir die Sprache, Traditionen, Kunst und Werte einer anderen Gemeinschaft verstehen, bauen wir Vorurteile ab und schaffen eine Basis für einen friedlichen Dialog. Kultur verbindet uns auf einer tieferen, menschlichen Ebene, die über rein politische oder wirtschaftliche Interessen hinausgeht“, so die Koordinatorin des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V., Maria Fontana-Eberle. Die Macherinnen und Macher der Ausstellung zeigen sich im Sparkassenfoyer reflektiert über ihre erworbenen Kenntnisse zum Thema Kultur.
Thema Kultur
Kultur hat viele Gesichter und viele Erscheinungsformen. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen, CULTURA bedeutet „Pflege der Landwirtschaft“ und daraus entstand auch der Begriff KULTIVIEREN – bezeichnet in diesem Sinne die „Pflege der Geisteskultur, d. h. der Sprache oder der Wissenschaft. Das haben die Schülerinnen und Schüler der 5. Jg. Leopold-Ullstein-Realschule und der 3. Jg. Grundschule Pestalozzistraße gelernt – und sich des Themas während des Kunstunterrichts im Juli 2026 intensiv angenommen. Jetzt präsentieren die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren stolz ihre Werke. Sie starteten mit der Frage „Was ist Kultur für dich?“
Der Einstieg, um sich mit dem Thema Kultur allgemein auseinander zu setzen, eine eigene Definition von ‚Kultur‘ zu entdecken und um zu erkennen, wie vielfältig Kultur in unserem Alltag vorkommt – nicht nur in der großen Politik, war für die Kinder und Jugendlichen sehr spannend und inspirierend. Denn wir wissen, dass „Kultur der Schlüssel zur Verständigung und zur Förderung der sozialen Teilhabe ist“, so Herr Bürgermeister Markus Braun beim Grußwort.
Die Schülerinnen und Schüler entdecken für die Ausstellung Kultursymbole, ermitteln das Wort Kultur in verschiedenen Sprachen; gestalteten einen Zitaten-Teppich, malen dazu bunte Bilder und reflektierten im Plenum, wie sie selbst zum Kulturstifter werden können.
Ausstellung
Unter dem Motto: „Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen“ ist die Ausstellung, die vom Netzwerk Kinderfreundliche Stadt konzipiert wurde, im Foyer der Sparkassenfiliale der Fürther Maxstraße zu sehen. Es handelt sich um eine inspirierende Reise durch die Welt der Kultur. Das Projekt Schule&Kunst unter der Anleitung der Koordinatorin Maria Fontana-Eberle und der pädagogischen Leitung von Daniela Arnold, Leopold-Ullstein-Realschule und Inkyn Park von der Grundschule Pestalozzistraße ermöglichte den Schülerinnen und Schülern der 5. und 3. Jahrgangsstufe, ihre künstlerischen Fähigkeiten völlig frei zu entfalten. In spannenden Workshops zur „Kulturkompetenz“ gestalteten sie plakative Kunst ebenso wie ausdrucksstarke Texte. Nach der Pandemie und sukzessive dem Ukraine– und aktuell Gaza-Krieg seien „immer noch viele Kinder verängstigt“, aber auch verunsichert, sagt Maria Fontana-Eberle, Vorsitzende des Netzwerk Kinderfreundliche Stadt.
Kunstprojekt
Mit dem Kunstprojekt sind wir zur Förderung der Resilienz 2023 gestartet unter dem Motto: Glück, dann folgten das Thema Frieden und Dankbarkeit und dieses Jahr das Thema Kultur. Die Ausstellung ist bis 16.10.26 während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen ist, bietet auch Zitate, die zum Nachdenken anregen sollen. Doch das Projekt geht über die Ausstellung hinaus.
Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Pestalozzistraße und der Leopold-Ullstein-Realschule werden auch als Guides aktiv und führen am 05., 07. und 09. Oktober jeweils um 14:30 Uhr von den Startpunkten am Rathaus-Innenhof unter dem Titel „Jüdische Geschichte und Kultur“ und dem Titel “Geschichte der Altstadt“ sowie „Das Viertel hinter dem Rathaus“ aus. Interessierte zu geschichtlich bedeutsamen Punkten der Kleeblattstadt. Die jungen Leute, die Lehrkräfte und die Projektleitung sind sich daher schon jetzt einig: Kulturelle Bildung sei ein unverzichtbarer Bestandteil des Bildungssystems. Sie ermöglichte Schülerinnen und Schüler den Zugang zur Kultur und ebne den Weg zu neuen Perspektiven und Sichtweisen, so die Organisatorinnen vom Netzwerk Kinderfreundliche Stadt.
Verein Netzwerk Kinderfreundliche Stadt
Herr Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun begrüßt diese Projektarbeit und das Engagement des Vereins Netzwerk Kinderfreundliche Stadt. Der Verein ist seit 2018 in enger Zusammenarbeit mit dem Bildungsreferat und Schulen zu diversen Themen sowie zur Stadtgeschichte Workshops zur Stärkung der Resilienz von Schülerinnen und Schülern konzipiert. Wichtige Unterstützung „Die Schülerinnen und Schüler hätten mit ihren vielschichtigen Arbeiten bewiesen, dass Kultur ein Gefühl ist, das bei uns selbst beginnt und Beziehungen immer Kompromisse benötigen, um kulturell gestaltet zu werden“, freut sich Maria Fontana-Eberle.
Und finanzielle Unterstützung fanden die Macher bei der Stiftung der Fürther Unternehmerfamilie Schreier, die sich von Anfang an für das Projekt begeistert habe. So auch Thomas Mück, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: „Wir freuen uns über die jährliche Schülerausstellung, die mit ihren bunten Kunstwerken und inspirierenden Texten im Foyer der Sparkasse alle Besucherinnen und Besucher beglückt.“
Für Mahatma Gandhi: “Kultur ergreift man nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen“ So wurden die Schülerinnen und Schülern aus diversen Kulturen eingeladen.
Gez. Maria Fontana-Eberle
Sparkasse Fürth, Thomas Mück, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse@sparkasse-fuerth.de
Presse-Center: www.sparkasse-fuerth.de/presse
Weitere Presseberichte: Presse und Veranstaltungen
Die Sparkasse Fürth ist seit 1827 der verlässliche Finanzpartner für Menschen und Unternehmen in der Region. Sie bietet das gesamte Spektrum moderner Finanzdienstleistungen – von persönlicher Beratung über digitale Angebote bis hin zu Wertpapieren, Versicherungen, Bausparverträgen und Immobilien. Die Sparkasse Fürth ist mit 16 Standorten, 14 SB-Stellen und 56 Geldautomaten in der Region präsent und beschäftigt rund 600 Mitarbeitende.
#Kultur
Quelle: Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V.
Schreibe einen Kommentar