Neuigkeiten im November
Der November bringt wichtige Fristen, neue Kosten und Regeln für den Alltag. Wer jetzt Verträge prüft, beim Online-Shopping aufmerksam bleibt und Termine im Blick hat, kann Ärger vermeiden und Angebote besser einschätzen auch die ersten Weihnachtsmärkte öffnen.
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Mit dem ICE auf Familienfahrt: beliebtes Pauschalangebot kommt dauerhaft
Familien können künftig dauerhaft mit einem festen Pauschalpreis im ICE reisen. Für 99,99 Euro ist eine Hin- und Rückfahrt für bis zu fünf Personen inklusive Sitzplatzreservierung vorgesehen. Der Verkauf des Angebots startet voraussichtlich am 26. Oktober; regulär verfügbar ist das Ticket dann ab dem 1. November.
Ursprünglich war das Ticket als zeitlich begrenztes Angebot für die Sommerferien gedacht. Wegen der hohen Nachfrage soll es nun dauerhaft in das Sortiment der Deutschen Bahn aufgenommen werden. Vor der Buchung empfiehlt sich ein Blick auf die konkreten Bedingungen und verfügbaren Verbindungen.
Erneute Preiserhöhung beim Deutschlandticket
Das Deutschlandticket ermöglicht als Nachfolger des 9-Euro-Tickets seit 2023 die bundesweite Nutzung von Bussen und Bahnen im öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Rund 14,5 Millionen Menschen nutzen laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen aktuell das Monatsabo. Zum Jahreswechsel wird der monatliche Preis erneut angepasst:
- Deutschlandticket: Ab dem 1. Januar 2027 kostet es 66,80 Euro pro Monat. Bisher liegt der Preis bei 63 Euro.
- Deutschlandticket Job: Der monatliche Preis steigt auf 63,46 Euro.
- Deutschland-Semesterticket: Studierende müssen ab Januar 40,08 Euro für das deutschlandweite Ticket bezahlen
- Wichtig für Abonnentinnen und Abonnenten: Wer das Ticket zu den neuen Konditionen behalten oder kündigen möchte, muss das bis spätestens 30. November 2026 rückmelden.
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Das Deutschlandticket ist nur als Abonnement erhältlich und entweder digital als Smartphone-Ticket oder in Form einer Chipkarte erhältlich. Es kann nicht am Fahrkartenautomaten gekauft werden. Das Deutschlandticket bleibt weiterhin monatlich kündbar.
Kfz-Versicherung: Der 30. November ist entscheidend
Wer seine Autoversicherung wechseln möchte, sollte den 30. November vormerken. Bei vielen Verträgen endet an diesem Tag die reguläre Kündigungsfrist, vorausgesetzt, das Versicherungsjahr läuft bis zum 31. Dezember. Die Kündigung muss dem bisherigen Versicherer spätestens am 30. November zugehen.
Ein Wechsel kann sich lohnen, wenn ein anderer Tarif bei vergleichbaren Leistungen günstiger ist. Vor der Kündigung sollten Versicherte deshalb ihre Vertragsbedingungen prüfen, Angebote vergleichen und auf den tatsächlichen Leistungsumfang achten.
Mehr Prüfung bei Minikrediten und Ratenkäufen
Wer kleinere Anschaffungen finanzieren oder eine Rechnung erst später begleichen möchte, muss sich ab dem 20. November auf zusätzliche Prüfungen einstellen. Denn von da an gelten neue EU-Vorgaben für Verbraucherkredite. Auch bei scheinbar kleinen Beträgen und zinsfreien Zahlungsaufschüben schauen Anbieter künftig genauer hin. Das soll Verbraucherinnen und Verbrauchern helfen, die finanziellen Folgen besser einzuschätzen, bevor aus mehreren kleinen Zahlungen eine spürbare Belastung wird. Betroffen sind unter anderem:
- Kredite bis 200 Euro und zinsfreie Zahlungsaufschübe
- Kredite mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten
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Vor allem viele „Buy now, pay later“(BNPL)-Angebote werden unter die neue Regelung fallen.
Lohnsteuerermäßigung: Zwei Fristen im November
Wer beispielsweise lange zur Arbeit pendelt, hohe Fortbildungskosten trägt oder andere abzugsfähige Ausgaben hat, kann sich diese Belastungen bereits im laufenden Jahr berücksichtigen lassen. Ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung senkt die monatliche Lohnsteuer. Die endgültige Einkommensteuer ändert sich dadurch allerdings nicht.
Im November laufen zwei Fristen gleichzeitig: Für das laufende Jahr (2026) können Anträge noch bis zum 30. November beim Finanzamt eingereicht werden. Ab dem 1. November startet bereits die Antragsfrist für das Jahr 2027.
Wer die monatliche Entlastung nutzen möchte, sollte die Voraussetzungen prüfen und den Antrag frühzeitig stellen.
Black Week: Sicher und bewusst online einkaufen
Am 27. November ist wieder Black Friday. Viele Händler machen daraus inzwischen eine ganze Rabattwoche, die in diesem Jahr ungefähr vom 23. bis zum 30. November reicht. Zahlreiche Angebote starten sogar schon in der Woche vor dem eigentlichen Aktionstag. Den Abschluss bildet am 30. November der Cyber Monday mit einem Schwerpunkt auf Online-Angeboten.
Trotz großer Rabattversprechen ist ein kühler Kopf hilfreich: Nicht jedes Angebot ist tatsächlich günstiger. Preisvergleiche, Kundenbewertungen und ein vorher festgelegtes Budget helfen dabei, echte Schnäppchen von Impulskäufen zu unterscheiden.
Für sicheres Bezahlen im Internet kann das Bezahlverfahren Wero eine praktische Option sein. Der europäische Bezahldienst ermöglicht Zahlungen direkt vom Girokonto, ohne dass Kartendaten beim Händler eingegeben werden müssen. Einen Überblick über aktuelle Wero-Aktionen teilnehmender Händler gibt es auf sparkasse.de.
Billig-Bestellungen aus Drittstaaten werden teurer
Auf viele kleine Sendungen aus Ländern außerhalb der EU kommt ab dem 1. November eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr von zwei Euro zu. Betroffen sein können unter anderem Bestellungen von Online-Plattformen wie Shein, Temu oder AliExpress sowie Importe aus den USA und anderen Drittstaaten. Mit dieser Reform will die EU den hohen Aufwand für die Abfertigung auffangen und gegen die Flut an Billigimporten vorgehen.
Offiziell müssen die Online-Marktplätze die von den Zollbehörden erhobene Gebühr zahlen. Dennoch könnten Händler die Kosten über höhere Produktpreise an die Verbraucher weitergeben.
Unabhängig davon gelten seit Juli neue Zollregeln für günstige Waren aus dem Ausland. Je Warengruppe in einer Sendung können pauschal drei Euro anfallen. Die Übergangslösung soll später durch ein digitales Verfahren ersetzt werden, bei dem grundsätzlich alle in die EU eingeführten Waren ab dem ersten Euro zollpflichtig werden.
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Auf einen Blick: Der neue EU-Zollfahrplan
Bestellungen aus Drittstaaten: Wie die Europäische Union die Einfuhr von Billigwaren stufenweise verteuert:
Die ersten Weihnachtsmärkte öffnen
Wer schon im November in Weihnachtsstimmung kommen möchte, hat in mehreren Städten Gelegenheit dazu. In Deutschland werden nach Angaben des Deutschen Schaustellerbundes (DSB) zur Adventszeit insgesamt rund 3.250 Weihnachtsmärkte öffnen. Einige große Märkte empfangen ihre Besucherinnen und Besucher bereits vor dem ersten Adventswochenende, das in diesem Jahr auf den 28. und 29. November fällt.
Nach den genannten Startterminen öffnen die Weihnachtsmärkte in:
- Aachen und München am 20. November,
- die Erlanger Waldweihnacht am 23. November,
- der Dresdner Striezelmarkt folgt am 25. November,
- der Fürther Weihnachtsmarkt mit Mittelaltermarkt am 26. November,
- der Nürnberger Christkindlesmarkt am 27. November.
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Hinweis: Die genannten Termine der Weihnachtsmärkte beziehen sich auf den Planungsstand für November 2026.
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Weitere Finanztipps
Quelle: Sparkasse.de
Stand: 26.10.2026
#Weihnachtsmärkte


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