Weltwassertag: Wasser sparen und schĂĽtzen đź’¦

Seit 1992 rĂĽcken die Vereinten Nationen (VN) an diesem Tag die Besonderheiten von Wasser als der essenziellsten Ressource allen Lebens in den Mittelpunkt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto “Accelerating Change”, also den Wandel beschleunigen.
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Am 22. März ist Weltwassertag

Pro Kopf und Tag nutzen wir in Deutschland im Durchschnitt 130 Liter Trinkwasser. Rechnet man das Wasser, welches etwa für die Produktion von Lebensmitteln, Kleidung und anderen Bedarfsgütern verwendet wird hinzu, sind das 7.200 Liter pro Kopf und Tag. Dieser sogenannte Wasserfußabdruck, der auch die indirekten Wasserentnahmen berücksichtigt, macht deutlich, wie hoch unser Verbrauch wirklich ist. Hochgerechnet auf Deutschland beträgt er 219 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Zum Vergleich: Der Bodensee, der drittgrößte Binnensee Europas, hat einen durchschnittlichen Wasserinhalt von 50 Milliarden Kubikmetern.

Wasser sparen statt verschwenden

Wasser bedeckt zwar mehr als zwei Drittel unseres Planeten, aber nur 3 % der weltweiten Wasservorräte sind trinkbares Süßwasser. Der Klimawandel mit zunehmend trockenen Sommer- und niederschlagsarmen Wintermonaten verschärft diese Situation dramatisch. Einige Prognosen gehen davon aus, dass bereits 2025 die Hälfte der Weltbevölkerung in wasserarmen Gebieten leben wird. Auch wir in Deutschland spüren die Auswirkungen – in heißen Sommern kommt in besonders von der Dürre betroffenen Gebieten die Eigenversorgung mit Trinkwasser immer wieder zum Erliegen, gibt es lokale Ausfälle bei der zentralen Wasserversorgung. Das macht deutlich, dass Wassersparen sowohl in privaten Haushalten als auch in der Industrie weiterhin wichtig ist. Die Maßnahmen reichen vom Einbau wassersparender Armaturen über die Änderung des eigenen Verhaltens (z.B. Duschen satt Baden oder noch besser: Waschlappen statt Dusche; Verwendung von Recyclingpapier) bis hin zum Anbau von Pflanzen im Garten, die wenig Wasser benötigen. Wasserspartipps der infra fürth finden Sie hier auf unserer Seite.

Wasser nachhaltig schĂĽtzen

Neben dem Wassersparen rückt der Aspekt Wasser zu schützen immer mehr in den Mittelpunkt. Denn verschmutztes Wasser reduziert nicht nur das zur Verfügung stehende Angebot, Schadstoffe sind auch ein Gesundheitsrisiko. So gehören Speisereste, Öle und Fette nicht in die Toilette, müssen alte Medikamente fachgerecht entsorgt werden, sollten Wasch- und Reinigungsmittel nach Umweltkriterien (Blauer Engel) ausgewählt und sparsam verwendet werden. Viele Tipps dazu finden sich im Internet und auf der Seite der Verbraucherzentrale.

Weltwassertag 2023

ZurĂĽck zum Weltwassertag am 22. März: Er rĂĽckt das Nachhaltigkeitsziel 6 “Sauberes Wasser und Sanitärversorgung” in den Mittelpunkt – eines von 17 globalen Zielen fĂĽr eine bessere Zukunft. Im Ziel 6 formulierten die Vereinten Nationen den Willen, bis 2030 sauberes Wasser und Sanitärversorgung fĂĽr alle Menschen zu gewährleisten. Denn:

  • Etwa 3,6 Milliarden Menschen leben heute in Gebieten, die mindestens einen Monat pro Jahr extrem wasserarm sind.
  • Rund 2,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser – das ist mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung.
  • Etwa 785 Millionen davon haben nicht einmal eine Grundversorgung mit Trinkwasser.

Es gibt also nicht nur bei uns in Deutschland noch viel Potenzial, auch weltweit sind die Herausforderungen enorm, wenn der Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu einer sanitären Versorgung nachhaltig gelingen soll.

Weitere Informationen zum Weltwassertag in Bayern finden sich auf der Seite des Umwelt- und Klimapakt Bayern.

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Kommentare


Rainer Kirmse , Altenburg schreibt am 28.06.2023 um 15:02 Uhr:

WASSER IST LEBEN - Gedicht

Die Stadt ist uns lieb und teuer;
doch zu heiß wird's im Gemäuer,
wenn Sonne scheint ohn' Unterlass
und weit und breit kein kĂĽhles Nass.
Wer schon älter und gebrechlich,
dem wird Hitzestau gefährlich.

Im Wasser einst alles begann,
ohne Wasser endet's irgendwann.
Wasser ist unser Lebensquell,
fĂĽr Blut und Kreislauf essentiell.
Ein Elixier und Tonikum,
gehen wir sparsam damit um.

Wir brauchen es fĂĽr Speis und Trank,
Wassermangel macht Leute krank.
Es reinigt Stoffe wunderbar,
befreit vom Schmutze Haut und Haar.
Letztendlich fĂĽr sauberes Klo
sorgt Allzweckmittel H²O.

Rainer Kirmse , Altenburg

Herzliche GrĂĽĂźe aus ThĂĽringen