Neuigkeiten im Mai
Der Mai bringt mehrere Änderungen mit sich, die im Alltag spürbar werden können. Manche gelten bereits als beschlossen, andere hängen noch vom weiteren Gesetzgebungsverfahren ab. | Feiertage
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Öffentlicher Dienst: Mehr Geld für Millionen Beschäftigte
Für mehr als 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen steigen im Mai die Gehälter. Grundlage ist der Tarifabschluss aus dem vergangenen Jahr. Die Einkommen erhöhen sich nun um 2,8 Prozent. Für Auszubildende und Praktikantinnen steigen zudem die Vergütungen um einen Festbetrag von 75 Euro.
Gesundheit: Neugeborenenscreening
Ab dem 15. Mai wird das Neugeborenenscreening um weitere Untersuchungen ergänzt. Künftig soll dabei auch ein Vitamin-B12-Mangel früher erkannt werden. Außerdem kommen zusätzliche Tests auf seltene Stoffwechselerkrankungen hinzu. Das Ziel bleibt dasselbe wie bisher: Krankheiten möglichst früh entdecken, damit betroffene Kinder schnell behandelt werden können. Für Eltern ändert sich im Ablauf meist wenig. Die Untersuchung kurz nach der Geburt bekommt aber noch einmal mehr Gewicht.
Ehrenamt: Neuer Aktionstag am Tag des Grundgesetzes
Am 23. Mai, dem Tag des Grundgesetzes, soll das Ehrenamt dabei stärker in den Mittelpunkt rücken. Erstmals findet der bundesweite Aktionstag „Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle.“, der freiwilliges Engagement sichtbarer machen und seine Bedeutung für das gesellschaftliche Miteinander würdigen soll. Der Aktionszeitraum erstreckt sich vom 16. bis zum 31. Mai 2026. Ohne Ehrenamt würde an vielen Stellen etwas fehlen. Ob im Sportverein, in der Nachbarschaftshilfe oder bei der Freiwilligen Feuerwehr: Vieles funktioniert nur, weil Menschen ihre Zeit freiwillig für andere einsetzen.
Spritpreise: Kommt die Entlastung an der Zapfsäule?
Für Autofahrerinnen und Autofahrer könnte der Mai zudem an der Tankstelle spürbar werden. Ein Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD sieht vor, die Energiesteuer auf Benzin und Diesel befristet zu senken. Das würde einer Entlastung von rund 17 Cent brutto pro Liter für zwei Monate entsprechen. Noch ist die Maßnahme allerdings nicht beschlossen. Der Bundestag berät derzeit darüber; damit sie schon ab dem 1. Mai greifen kann, müssten Bundestag und Bundesrat dem Vorhaben rechtzeitig zustimmen.
Mobilfunk: Schlechter Empfang soll nicht folgenlos bleiben
Wer im Alltag regelmäßig deutlich schlechteres Handynetz bekommt als vertraglich versprochen, soll sich künftig leichter dagegen wehren können. Die Regelung der Bundesnetzagentur gilt seit dem 20. April 2026.
Verbraucherinnen und Verbraucher sollen mit Messungen per App nachweisen können, wenn die tatsächliche Leistung erheblich von den zugesagten Werten abweicht. Dann kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Recht auf Minderung greifen oder der Vertrag unter Umständen vorzeitig gekündigt werden. Ganz ohne Aufwand geht das aber nicht. Für den Nachweis sind mehrere Messungen an verschiedenen Tagen nötig. Trotzdem dürfte die neue Regelung für viele interessant sein, die sich seit Jahren über Funklöcher oder schwaches Netz ärgern.
Feiertage im Mai: Mit wenig Urlaub länger frei
Auch für die Urlaubsplanung liegt der Mai 2026 günstig. Weil mehrere Feiertage arbeitnehmerfreundlich fallen, lassen sich mit wenigen Urlaubstagen längere Pausen herausholen.
- Freitag, 1. Mai, Tag der Arbeit → kein Urlaubstag nötig → 3 Tage am Stück frei.
- Donnerstag, 14. Mai, Christi Himmelfahrt + Freitag, 15. Mai, als Brückentag → 1 Urlaubstag → 4 Tage am Stück frei.
- Montag, 25. Mai, Pfingstmontag + Dienstag bis Freitag frei nehmen → 4 Urlaubstage → 9 Tage am Stück frei.
Wer clever geplant hat kann so insgesamt aus 5 Urlaubstagen insgesamt 16 freie Tage machen.
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Quelle: Sparkasse.de
Stand: 23.04.2026
#Feiertage #Spritpreise
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