Neues Förderprogramm für den Waldumbau 🌳
Der Klimawandel gefährdet im Landkreis Fürth bereits deutlich die Wälder. Mit einem Programm unterstützt der Landkreis Waldbesitzer nun zusammen mit der Bayerischen Forstverwaltung. Ziel ist es, die absterbenden Wälder widerstandsfähiger zu machen.
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Landrat Bernd Obst (Mitte) bei der Vorstellung des neuen Förderprogramms für den Wald „Im Schulterschluss zum Klimawald“ in einem Waldstück am Dillenberg bei Stinzendorf. Fotorechte: Landratsamt Fürth.
Neues Förderprogramm für den Waldumbau
Durch das neue Förderprogramm „Im Schulterschluss zum Klimawald“ können Kleinwaldbesitzer mit einer Fläche von höchstens zwei Hektar eine pauschale Förderung von 500 Euro erhalten, wenn sie ihre Bestände nach einem anerkannten Konzept umbauen. Waldbesitzer von Flächen größer als zwei Hektar, für die es bereits ein Programm gibt, erhalten auf eine bereits bewilligte Förderung einen Zuschuss von zehn Prozent. Förderanträge sind bis zum 30.8.2030 möglich.
Vor allem die Kiefermonokulturen im Landkreis geraten unter Stress und sterben bereits flächig ab. Ziel ist es, durch Anreize und Unterstützung den Weg hin zu zukunftsfähigen Wäldern zu begleiten. Die Waldbestände sollen zu klimaresilienten Mischwäldern umgeforstet und die vielfältigen Funktionen des Waldes langfristig gesichert werden.
„Der Klimawandel ist real“, sagt Landrat Bernd Obst. „Mit dem Förderprogramm für den Waldumbau setzt der Landkreis einen wichtigen Anreiz, um den Baumbestand resistent gegen Trockenheit zu machen.“

Landrat Bernd Obst (links) bei der Vorstellung des neuen Förderprogramms für den Wald „Im Schulterschluss zum Klimawald“ in einem Waldstück am Dillenberg bei Stinzendorf. Fotorechte: Landratsamt Fürth.
Initiiert wurde die Förderung von der Regional- und Wirtschaftsförderung des Landkreises Fürth in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth-Uffenheim (AELF) der Bayerischen Forstverwaltung. Die Mittel stammen aus dem Fonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Europäischen Metropolregion Nürnberg und von der Sparkasse Fürth.
Langfristige Aufgabe
„Der Waldumbau ist eine langfristige Aufgabe, die nur gemeinsam gelingen kann“, sagt Andreas Eichenseher, Geschäftsführer des Kommunalen Klimafonds der Europäischen Metropolregion Nürnberg. „Mit dem Förderprogramm schaffen wir gemeinsam mit unseren Partnern Möglichkeiten, damit Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer ihre Wälder zukunftsfähig entwickeln können. Zudem werden wir weitere Spenden für dieses Programm annehmen.“
Adolf Dodenhöft, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fürth, ergänzt: „Als regional verwurzeltes Institut ist es uns wichtig, Verantwortung für die Zukunft unserer Region zu übernehmen. Mit unserem Engagement für den Klimawald unterstützen wir mit dem Landkreis ein konkretes Projekt, das direkt vor Ort Wirkung entfaltet.“
Nelderrad
Das AELF Fürth-Uffenheim erprobt im Rahmen der Förderung das Konzept des „Nelderrads“. Dabei werden auf rund 200 Quadratmetern lediglich 33 Pflanzen in variierenden Abständen gesetzt – darunter klimastabile Baumarten wie die Esskastanie, Zerreiche und Winterlinde. Bei der Auswahl können sich die Waldbesitzenden durch die zuständigen Revierförster kostenlos beraten lassen. Die begrenzte Pflanzenzahl ermöglicht es, diese sorgfältig zu pflegen und somit Ausfälle deutlich zu reduzieren.
Der größte Anteil der Wälder im Landkreis Fürth befindet sich in Privatbesitz. Derzeit gibt es etwa 4.000 Privatwaldbesitzer, von denen die Mehrheit Kleinflächen unter zwei Hektar bewirtschaftet. Diese Flächengrößen liegen unterhalb der Bagatellgrenze bestehender staatlicher Förderprogramme und sind daher von finanzieller Förderung ausgeschlossen.
Impressionen
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Kontakt:
Landratsamt Fürth
Regional- und Wirtschaftsförderung
Koordinationsstelle Nachhaltigkeit
Monika Hübner
Telefon: 0911-9773-1033
E-Mail: m-huebner@lra-fue.bayern.de
Sparkasse Fürth, Thomas Mück, Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse@sparkasse-fuerth.de
Presse-Center: www.sparkasse-fuerth.de/presse
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Die Sparkasse Fürth ist seit 1827 der verlässliche Finanzpartner für Menschen und Unternehmen in der Region. Sie bietet das gesamte Spektrum moderner Finanzdienstleistungen – von persönlicher Beratung über digitale Angebote bis hin zu Wertpapieren, Versicherungen, Bausparverträgen und Immobilien. Die Sparkasse Fürth ist mit 16 Standorten, 14 SB-Stellen und 56 Geldautomaten in der Region präsent und beschäftigt rund 600 Mitarbeitende.
#Waldumbau
Quelle: Landkreis Fürth




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