Vermögen schützen in der Inflation

Der Preisauftrieb hat sich im Juni in Deutschland etwas verlangsamt. Aber eine langfristige Erholung ist nicht in Sicht.

Die aktuelle Inflationsrate beträgt 7,6 % (Juni, Statistisches Bundesamt). Sie hat sich damit zum Vormonat leicht abgeschwächt, verweilt aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Hauptgrund, so das Statistische Bundesamt, sind die starken Preiserhöhungen bei Energieprodukten. Aber auch bei Nahrungsmitteln, bei Benzin und Diesel oder bei Möbeln und Haushaltsgeräten stiegen die Preise. Die Gründe sind bekannt: Der Krieg in der Ukraine, Probleme bei den Lieferketten und damit Knappheit bei Gütern – aktuell besonders Baustoffe, Computerchips und manche Nahrungsmittel.

Inflation ist allerdings nichts Neues

In Deutschland führte etwa die Rohstoffknappheit in der sogenannten „Ölkrise“ der 1970er-Jahre zu einer Inflation. Aber auch die Lohn-Preis-Spiralen in der Bundesrepublik am Ende der Ära Brandt. Wichtig für Sparerinnen und Sparer ist es jetzt, ihre Finanzstrategie zu prüfen. Denn Inflation bedeutet Kaufkraftverlust, im Klartext: Sie vernichtet Geld. Wer also viel Geld auf Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonto parkt, verliert täglich Vermögen.

Vermögensstrategie anpassen

Besser sind Aktien, Fonds und Edelmetalle. „Wir empfehlen allen unseren Kundinnen und Kunden jetzt einen Vermögens-Check zu machen. Damit können wir gemeinsam das Portfolio optimieren und eine langfristig sinnvolle Strategie entwickeln,“ so die Experten der Sparkasse Fürth. Stichwort Kredite: Auch sie werden teurer. Für Immobilien empfiehlt sich daher eine lange Zinsbindung in Niedrigzinsphasen bzw. bei steigenden Zinsen einzugehen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Die Herausforderung den richtigen Kaufzeitpunkt bei einer Geldanlage zu erwischen, ist entscheidend für die Rendite. Wer regelmäßig und langfristig einen festen Betrag z. B. in einem Fondssparplan anspart, muss sich darüber keine Gedanken machen. Bei tieferen Kursen werden mehr Fondsanteile für eine gleichbleibende Sparrate erworben als bei höheren Preisen. Damit kann das Auf und Ab der Börse ausgenutzt werden, der durchschnittliche Kaufpreis wird günstiger. Dieser Effekt heißt in der Fachsprache Cost-Average-Effekt. Für den Kauf von Fonds, Aktien und anderen Wertpapieren benötigt man ein Depot. Es ist die Verrechnungsbasis für alle Wertpapier- und Kapitalmarkt-Transaktionen. Über das Depot können Kundinnen und Kunden schnell und flexibel Wertpapiere ordern und haben immer alles im Blick. Hierhin werden auch Dividenden, Zinsen oder andere Auszahlungen überwiesen. Und von dort kann das Geld auch auf das Girokonto transferiert werden. Der Zugang erfolgt bequem über das bekannte Online-Banking der Sparkasse Fürth.

 

Sparkasse Fürth, Thomas Mück, Leiter Marketing.
Sparkasse Fürth, Angelika Uebelacker, Marketing.
E-Mail: presse@sparkasse-fuerth.de
Presse-Center: www.sparkasse-fuerth.de/presse
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